„Generation Y“ in der Produktion

Umgang mit der Generation Y

Wie Sie am besten mit der Generation Y umgehen

Unter der Generation Y versteht man heute die Leute, die zwischen 1980 und dem Jahr 1999 geboren worden. Sie sind die erste Generation der sogenannten Digital Natives, also Menschen, die mit den Errungenschaften des digitalen Zeitalters groß geworden sind. Wenn Sie selbst einer älteren Generation angehören sollten ahnen Sie vielleicht, in welcher Weise die Generation Y die Welt deshalb anders wahrnimmt als Sie selbst. Das digitale Selbstverständnis wirkt sich auf alle Lebensbereiche und auch auf Berufe in der Produktion im Positiven wie im Negativen aus.

Die Prägungen der Generation Y

Diese heute noch recht junge Generation wurde jedoch von weiteren kollektiven Erfahrungen geprägt, die einige der ihr zugeschriebenen Verhaltensweisen erklären könnte. Der Buchstabe Y wird im Englischen wie „Why“ ausgesprochen. Diese Frage nach dem Warum wird eng mit der Generation Y verknüpft. So hinterfragen die jungen Leute Vieles, auch im Beruf und in der Produktion, was älteren Menschen, aber auch wieder jüngere als selbstverständlich und gegeben nehmen. Viele Mitglieder der Generation erlebten den 11. September bewusst. In sehr jungen Jahren mussten sie erleben, wie zerbrechlich unsere westliche Welt sein kann. Die Generation Y gilt insgesamt als gut ausgebildet, als technikaffin und kommunikativ, aber auch als besonders sensibel und zweifelnd. Das macht sie gerade in der Produktion oder in hierarchisch strukturierten Betriebsabläufen nicht immer ganz einfach.

Auf der Suche nach Lebenssinn

Der protestantische Arbeitseifer, wie er bei älteren Generationen noch gang und gäbe war, ist für die Generation „Why“ kein Thema. Sicher will man fleißig arbeiten und auf ehrliche Weise sein Geld verdienen, aber an vorderer Stelle steht nicht mehr die Höhe des Gehalts. Vielmehr beansprucht die Generation Y einen ausgewogene Work-Life-Balance für sich und ist auf Familie und Freizeit hin orientiert. Das Leben darf sich nicht vollkommen dem Beruf unterordnen und Statussymbole wie große Autos sind längst nicht mehr so wichtig wie es im auf Konsum orientierten Kapitalismus wünschenswert wäre. Das Leben insgesamt soll sinnvoll sein und Spaß und Freude wird auch vom Berufsleben erwartet. Das lässt sich zugegebener Maßen beim Arbeiten in der Produktion nicht immer gewährleisten. In der Produktion ist vorallem Fleiß gefragt.

Mit Anspruch auf das Besondere

Die Generation Y ist mit der Idee groß geworden, dass sich Arbeitsprozesse durch die digitale Vernetzung vollkommen verändern, sozusagen virtuell werden. Gleichzeitig wähnten sich diese jungen Leute als Teenager in einer Welt voller Optionen. Diesem Glauben folgte bei nicht wenigen eine gewisse Ernüchterung. Die Möglichkeiten, beruflich wie privat, waren doch nicht so unbegrenzt, die Balance zwischen Arbeit und Freizeit doch nicht so ausgewogen. Die jugendlichen Euphorie wurde quasi bei einer ganzen Generation bitter enttäuscht. Weit über die Hälfte der Mitglieder dieser Generation meinten am Beginn ihres Berufslebens, dass ihnen eine Führungsposition absolut zusteht. Dass hier viele Träume zerplatzen mussten, liegt auf der Hand.

Auf die Erde zurück holen

Doch auch die Generation Y wird erwachsen und muss sich arrangieren. Wenn das verstanden wurde, ist der Weg für eine gute Zusammenarbeit geebnet. Arbeit in der Produktion ist heute wesentlich anspruchsvoller als noch vor 50 Jahren. Die Generation Y braucht die Herausforderung und die sollten Sie ihr geben.

Vielen Dank für das Lesen des Artikels!

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