Motivation bei unangenehmer Arbeit

Immer nur Motivation bei der Arbeit?

Nun ja, die Arbeit macht nicht immer nur Freude, oder?

Manchmal fällt es sogar schwer, motiviert und mit guter Laune den Arbeitsalltag zu verbringen. Dabei ist das meistens eine Sache der inneren Einstellung. Wenn Sie einige meiner Tipps beherzigen, dann meistern Sie auch nicht so angenehme Zeiten mit Mut und Motivation!

Da ist man doch gleich besser drauf, wenn einem die Arbeit Freude macht und es ist zudem beneidenswert, wenn Sie jeden Morgen auf’s Neue sich auf Ihren Bürotag freuen! Ist doch toll, oder?
Na ja, leider ist das nicht immer so und viele Menschen müssen sich mit weniger angenehmen Arbeitsbedingungen auch längerfristig auseinander setzen.

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Es kann ja nicht jeder seinen Arbeitsplatz wechseln wie er ‚lustig’ ist, oder? Oftmals will man ja auch nicht den Arbeitsplatz aufgeben…ist er doch schon interessant und hat vielleicht ja auch sonst noch vieles zu bieten….

Fakt ist, dass neben den schwierigen Bedingungen sehr häufig auch die eigene Haltung darüber entscheidet, wie es uns am Arbeitsplatz, aber auch in anderen Lebenssituationen, privat oder beruflich,  ergeht.

Deshalb lesen Sie mal diese Tipps und Sie werden sehen, sie können mit weitaus mehr Situationen klarkommen, als Sie dachten.

Gehen Sie Ratsch, Klatsch und Nörglern aus dem Weg!

Motivation und Energie VampireSich über Probleme auszutauschen ist gut, und auch die ein oder andere Konfliktsituation mag berechtigt sein. Sagen Sie aber stets ‚STOPP!’ zu sich und überlegen erst mal, welche ‚Aktien‘ Sie eigentlich bei dieser Situation drin haben! Sie vermeiden dadurch Situationen, wo Sie durch Ihre rein passive Rolle in eine Situation hineinschlittern können, die Sie herunterzieht und den ganzen Tag ‚versauen’ lässt – Solche Kollegen nennt man auch ‚Energie-Vampire’! Tragen Sie also immer ein silbernes Kreuz bei sich… 🙂 und Ihre Motivation ist weniger gefährdet!

Vom Reden ins Tun kommen: Werden Sie initiativ

Viele reden und reden und reden…von einer Besprechung zur anderen…Sie kennen das bestimmt, oder? Die Laune beginnt schon schlechter zu werden, wenn Sie nur an Besprechungen denken! Deshalb: Wenn Sie beginnen zu handeln, steigert das nicht nur Ihre eigene Motivation, sondern es steckt sogar andere an! Aber Vorsicht: Nicht in’s Kraut schießen! D.h. werden Sie nicht hyperaktiv! Die Gefahr sich zu verzetteln ist hoch, andere Menschen können Ihnen da sehr leicht auch Stolperfallen stellen!

Suchen Sie sich stattdessen vielleicht zuerst mal Projekte im privaten Bereich, was Sie schon immer mal anpacken wollten. Vielleicht möchten Sie auch etwas ganz was anderes lernen und dadurch Erfolge erzielen und wieder Freude beim Tun erleben. Der positive Effekt wird sich auch auf Ihre Arbeitszeit im Betrieb auswirken…die Motivation steigt…

Schließen Sie Bündnisse

Netzwerken ist doch heute überall angesagt, warum dann nicht auf der Arbeit? ‚Verbünden’ Sie sich mit Kollegen, die wie Sie ebenfalls nach vorne sehen und den Arbeitsalltag mit guter Motivation gestalten wollen. Erfahrungsaustausch heißt das Ziel:

  • Welche Probleme habe ich wie gelöst?
  • Was habe ich dabei für Erfahrungen gemacht?
  • Was hat mir geholfen?
  • Was hat mich eher gehindert?
  • Was werde ich zukünftig anders machen?
  • usw…

Sie werden sehen, die Antworten sind immer positiver, als das herumnörgeln an dem, was nicht funktioniert!

Lernen Sie dabei auch, wie positive Formulierungen der Sprache wirken!

‚In allen Suppen können wir nun auch das Haar finden’…aber eben meist nur eines! Ist doch viel mehr gutes aus der Suppe herauszuholen, oder? Heben Sie die positiven Erfahrungen stets hervor, ohne dabei auch die Kehrseite der Medaille zu verharmlosen.

Was soll daran schlecht sein, wenn stets auch die positiven Aspekte eines Problems dargestellt werden? Das fördert eben die Motivation und weniger die Depression!

Aktiv bleiben und für Ausgleich sorgen!

Einen schlechten Arbeitstag können Sie sich nicht so einfach ‚schön reden’! Das sollen und dürfen Sie auch nicht tun, denn so würden Sie sich selbst in die Tasche lügen!
Aber:

Stehen Sie dazu, aber schaffen Sie ganz bewusst einen Ausgleich hierzu. Hatten Sie einen stressreichen Tag bei der Arbeit, dann nehmen Sie sich am Abend ein Stündchen Zeit  für eine andere, bewusste, aber positive Aktivität. Was das sein könnte, nun das entscheiden Sie selbst. Wichtig hierbei ist nur, dass Sie die Zeit wirklich aktiv gestalten, sei es durch Sport, Kunst oder ‚Werkeln’. Das schafft einen klaren Kopf und die Motivation ins Handeln zu kommen. Total ungeeignet sind die langen Stunden vor der Glotze oder im Internet, auch wenn Sie dies als entspannend empfinden sollten. 

Die gefährliche Langzeitdroge Stress und Ärger am Arbeitsplatz – Selbstbeobachtung und Mut schafft Abhilfe!

Wenn Sie trotzdem Ihre Arbeit dauerhaft als stressig und stark belastend empfinden und es auch nicht schaffen, für den nötigen Ausgleich zu sorgen, dann denken Sie auch über einen Arbeitsplatzwechsel nach. Auf Dauer brauchen Sie in Ihrem Leben ein Umfeld, in dem Sie zufrieden und vielleicht sogar glücklich sind, denn nur so können Sie wirklich leistungsfähig bleiben. Ein Wechsel des Arbeitsplatzes, insbesondere durch Kündigung, sollte aber gut überlegt sein. Auch hier gilt: Kühlen Kopf, Fakten zusammentragen, Gespräche führen und sich selbst fragen: Was will ich nicht mehr…und was will ich dann statt dessen? Wo liegt Ihre wahre Motivation?

Ein Coach kann Sie dabei auch sehr unterstützen.

Viel Mut und Zufriedenheit

Ihr

Werner Schmidt

Vielen Dank für das Lesen des Artikels!

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6 Kommentare, sei der nächste!

    1. Hallo Iris,
      Deine Frage stellen viele, einige Tipps habe ich Dir in dem Beitrag schon gegeben. Aber schau mal nach, mit wem Du Dich wie oft am Tag einlässt und auch warum. Stell Dir auch folgende Fragen:
      – Was genau verbindet Euch, also welche Beziehung hast Du mit demjenigen?
      – Wo spürst Du den Verlust an Energie, wenn Du mit demjenigen zu tun hast?
      – Kannst Du Dir vorstellen in einer unangenehmen Situation einfach ‚Stopp‘ zu sagen?
      – Wo würdest Du gerne im Umgang mit demjenigen eine Grenze sehen?
      – Was hast Du vielleicht in der Vergangenheit durch Dein Verhalten bei demjenigen irgendetwas ausgelöst und weißt es vielleicht nicht mehr?
      – Könntest Du Dir vorstellen, ein klärendes Gespräch mit demjenigen zu führen mit dem Ziel, das Verständnis zur Veränderung eintritt?

      Du siehst, vieles hat mit Deinem eigenen Denken über die Situation zu tun, vielleicht sieht er den Umgang mit Dir als ‚ganz normal‘ und vielleicht sogar kollegial.
      Mein Tipp:
      Setz Dich mal hin und erörtere die Situation wie sie sich jetzt für Dich darstellt und achte ganz besonders darauf, an welchen Stellen(Situationen) Dein Gefühl stark anspricht und dann akzeptiere das so, wie es jetzt ist. Als nächstes versuche der Situation nicht so viel Wert beizugeben, d.h. stelle Dir die obigen Fragen und schreibe Dir die Antworten, die Du von Dir bekommst gleich auf.
      Auf diese Weise bekommst Du erst einmal eine etwas klarere Sicht auf Dich selbst in der Beziehung zu Deinen Reaktionen(Gefühlen) und vielleicht Hinweise darauf, die Situationen oder mindestens Deine Sicht auf sie zu verändern.
      Probiere es aus…
      Ich wünsche Dir viele Erfolge, gerade die kleinen!
      Gruß
      Werner

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