Seminar Führung für den Nachwuchs

Seminar Führung

Kann man ‚Gute Führung‘ in einem Seminar Führung lernen?

Diese Woche hatte ich 8 Teilnehmer in einem Seminar Führung. Die Gruppe war gemischt: Es waren schon ältere Teilnehmer dabei, aber auch junge Nachwuchsführungskräfte. Aber alle kamen sie aus dem Bereich der Produktion. Und noch etwas verband sie: Sie alle sind in die Rolle ‚hinein gewachsen‘. Das ist ja auch gut so, wenn ein Unternehmen sich aus seinen eigenen Nachwuchs weiter entwickelt!

Aber dies ist auch eine besondere Konstellation, die könnte und geht auch sehr häufig in eine kritische Richtung: Vorher Kollege – dann plötzlich Führungskraft! Und alles erst einmal ohne ein Seminar Führung!

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Was hat deren Vorgesetzte dazu bewogen, sie in diese Rolle zu ‚befördern‘?

Nun, da gibt es mehrere Gründe:

  • Die Mitarbeiter stachen durch besondere Leistung und Engagement aus den Kollegenkreis hervor
  • Sie haben einen guten Draht zum Chef!
  • Es war kein anderer geeigneter Kandidat greifbar!
  • Oder ganz salopp: Schau’n wir mal, ob er es schafft und wie er sich so gibt!

Wenn ich für solche Beförderungen nach Jahren den Auftrag für ein Seminar Führung erhalte, dann treffe ich meistens auf eine Mischung dieser Gründe!

Nicht das es wirklich so ist, nein, nur vielmehr denken die Kandidaten oft selbst so darüber. Besonders schwierig wird es dann, wenn wenig vorher vom Chef kommuniziert wurde…dann geht die Spekulation in ihre eigene – meistens nicht immer in eine positive Dynamik.

Ich treffe dann auf Teilnehmer, die im Seminar Führung dann mit wenig Motivation an den Start gehen, ja manchmal sogar auf Demotivation und Ablehnung.

Warum ist das so?

Nun, zunächst muss man verstehen, dass jeder Mensch es liebt, wenn er mit nachvollziehbaren Argumenten in diese Rolle geschickt wird. Er will es ja verstehen und einverstanden sein, weshalb er diese Rolle übernehmen soll. Sehr schnell kann es sonst passieren, dass sich derjenige eher als Versuchskaninchen sieht. Er wird aus einem vertrauten Kollegenverbund herausgelöst und muss nun offen und loyal die Firmeninteressen vertreten. Das heißt im Klartext: Ab sofort ist er in der Rolle des Vorgesetzten, über die er gestern noch mit seinen Kollegen ‚gelästert‘ hat und dessen Verhalten er selbst mit hoher Kritik gesehen hat. Plötzlich ist er es selbst! Mist aber auch!

Die Folge kann nun sein, dass er, wenn er die Kantine betritt und den Tisch seiner Kollegen aufsucht, um sich zu Ihnen wie gewohnt an den Tisch setzen will, nun die Kollegen bei seinem Erscheinen plötzlich das Thema wechseln oder einfach nur schweigen…blöde Situation, oder? Da gehört schon Mut und eine stabile Persönlichkeit dazu!

Es fällt leichter, wenn er seine Rolle bewusst einnimmt, er ein Ziel hat und seine Vorgesetztenrolle nicht nur als Karriereleiter sieht, nur den starken ‚Maxe‘ spielt oder  was noch nachteiliger ist, wenn er weiter Kollege bleiben will, seine veränderte Rolle nicht annimmt und so tut, als wäre ja nichts anders als vorher…seine Kollegen nehmen auf jeden Fall die Veränderungen wahr und reagieren ersteinmal vorsichtig, abwartend, ja manchmal sogar ablehnend. Vielleicht wäre aus ihrer Sicht vielleicht sogar ein anderer Kollege eher geeignet, diese Rolle zu übernehmen…eventuell macht sich sogar Konkurrenzdenken breit.

Und weil das auch völlig normal ist, muss es auch bewusst gemacht werden. Dazu eignet sich natürlich u.a. auch ein Seminar Führung. Grundvoraussetzung ist, dass nicht nur über Führungsstile und sonstige kognitive Methoden gesprochen wird, sondern dass die Persönlichkeit in diesem Spannungsfeld ausreichend angesprochen, reflektiert und über die Dimensionen von Führung im jeweiligen Unternehmen diskutiert wird.

Mein Fazit:

Seminar Führung
Gestern Mitarbeiter – Heute Chef!
© DOC RABE Media – Fotolia.com

Liebe Chefs: Wenn Sie einen verdienten Mitarbeiter zum ‚Chef‘ machen wollen reicht es nicht aus, ihn nur auf die Schulter zu klopfen, zu motivieren und ihm ‚Du schaffst das schon‘ zu sagen! Es sind nicht alle Menschen in dieser Beziehung ‚Naturtalente‘! Bitte bereiten Sie ihre Mitarbeiter in ausführlichen und zielgerichteten Gesprächen darauf vor, was auf sie zukommt und warum Sie gerade ihn für den geeigneten Mitarbeiter für diese Aufgabe halten. Bieten Sie ihm ein Mentoring für die erste Zeit an und lassen Sie ihn frühzeitig eine ausreichende Qualifikation zukommen, ein Seminar Führung!

Ein Seminar Führung sollten Sie von Anfang an in Betracht ziehen…nicht erst, wenn die Defizite hochgekocht sind und Sie Ihren fähigen Mitarbeiter ‚verheizt‘ haben…das ist es nicht wert! Das kann einen Menschen und ihrer Produktivität und Betriebsklima schaden!

Ich weiß jetzt nicht, ob Sie das ‚Peter-Prinzip‚ kennen?

Denken Sie daran, bitte! Ich kann Sie hierbei gut unterstützen!

Vielen Dank für das Lesen des Artikels!

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